Straßenunterhaltung

Hundert kleine Einsätze, eine saubere Abrechnung

Gefahrenstellenbeseitigung ist Kleinauftrags-Masse: Jede Stelle ist in einer Stunde erledigt und kostet im Büro einen halben Tag. Levora dreht dieses Verhältnis um.

  • GAEB DA XMLX81 – X84
  • REB 23.003Massenermittlung
  • EN 16931XRechnung · ZUGFeRD
  • RSA 21Verkehrszeichenpläne
  • DSGVOAV-Vertrag
  • Hostingin Deutschland

Vom Einsatz zur Position

Was der Kollege notiert – und was das Amt sehen will

Bei einer Gefahrenstelle wird zuerst gearbeitet und dann geschrieben. Was dabei entsteht, ist ein handschriftlicher Zettel mit Ort, Datum, Menge und Unterschrift. Genau dieser Zettel ist Ihr Nachweis – deshalb bleibt er.

1Der Zettel von der Stelle
Handschriftlich ausgefüllter Aufmaßzettel mit 3 Positionen, 2 davon mit RechenwegAUFMASSBLATTBauvorhabenDatumBlattPos.-Nr.LeistungBerechnungMengeAufgenommenUnterschrift

Bezirk, Straße, Datum, Menge, Unterschrift.

2Was Levora daraus macht
Aus dem Zettel gelesene Positionen des Einsatzes
PositionLeistungMenge
02.01.0010Schadstelle ausschneiden und säubern3,20 m²
02.01.0030Kaltasphalt einbauen und verdichten3,20 m²
02.09.0050Absicherung nach Regelplan, bis 4 Std.1,00 St

Beleg-Nr. und Bezirk hinterlegt

Der Einsatz hängt am Abruf, der Abruf am Rahmenvertrag. Das ist die Kette, die bei der Prüfung gefragt wird.

Der Ablauf

Von der Meldung bis zur Sammelrechnung

  1. 1Meldung wird zum Abruf

    Levora – Abrufe eines Rahmenvertrags in der Übersicht

    Die Stelle kommt herein und wird dem laufenden Rahmenvertrag zugeordnet.

  2. 2Einsatz und Zettel

    Levora – eingegangene Zettel je Bezirk und Datum

    Die Kolonne fährt raus, arbeitet, schreibt den Zettel und unterschreibt.

  3. 3Menge bestätigen

    Levora – Prüfansicht mit gelesenen Mengen eines Gefahrenstellen-Einsatzes

    Levora legt die gelesenen Mengen vor, das Büro bestätigt oder korrigiert.

  4. 4Einmal im Monat abrechnen

    Levora – Sammelrechnung über die Einsätze eines Monats

    Alle bestätigten Einsätze des Monats gehen als eine XRechnung an das Amt.

Das eigentliche Problem

Nicht die Arbeit ist teuer – die Nachweiskette ist es

  • Der Einsatz dauert eine Stunde, die Abrechnung dauert länger
  • Bei achtzig Stellen im Monat verliert man den Überblick, welche schon abgerechnet ist
  • Ohne Bezug zum Abruf fragt das Amt nach – und die Rechnung liegt wochenlang
  • Restmengen im Rahmenvertrag stehen in einer Excel-Datei, die einer pflegt
  • Kommt ein Zettel gar nicht an, merkt es niemand

Häufige Fragen

Was Betriebe vorher wissen wollen

Muss die Kolonne ein Tablet bedienen?

Nein. Genau darum geht es. Der Zettel wird auf der Stelle handschriftlich ausgefüllt und unterschrieben wie bisher. Abfotografiert wird er später im Büro – oder unterwegs mit dem Telefon, wenn es passt.

Was passiert, wenn die Handschrift schlecht lesbar ist?

Dann legt Levora den Wert zur Korrektur vor, statt ihn zu raten. Bestätigt wird jede Menge von einem Menschen. Eine Software, die Mengen selbstständig bucht, wäre bei einer Prüfung ein Risiko.

Wir haben Rahmenverträge mit mehreren Bezirken. Geht das?

Ja. Jeder Einsatz trägt seinen Bezirk und seinen Abruf. Abgerechnet wird je Vertrag, auch wenn im selben Monat für mehrere Auftraggeber gearbeitet wurde.

Können wir unsere bestehenden Leistungsverzeichnisse weiter nutzen?

Ja. GAEB-Dateien der Phasen X81 und X83 werden eingelesen; die Positionsnummern bleiben die, die im Vertrag stehen.

Und wenn wir doch bei Excel bleiben wollen?

Dann bleiben Sie bei Excel. Der Wechsel rechnet sich erst ab einer gewissen Zahl von Abrufen im Monat – unter zwanzig ist der Aufwand meistens nicht das Problem.

An einem Ihrer eigenen Zettel durchgehen

Bringen Sie einen ausgefüllten Zettel und den zugehörigen Rahmenvertrag mit. Wir zeigen den Weg bis zur fertigen XRechnung daran – nicht an einem Musterdatensatz.