Branche

Tiefbau ohne Konzern-Software

Die großen Systeme sind für große Betriebe gebaut – mit dem Funktionsumfang und der Einführungszeit, die dazugehören. Für fünf bis fünfzig Mitarbeiter ist das die falsche Größe.

  • GAEB DA XMLX81 – X84
  • REB 23.003Massenermittlung
  • EN 16931XRechnung · ZUGFeRD
  • RSA 21Verkehrszeichenpläne
  • DSGVOAV-Vertrag
  • Hostingin Deutschland

Der Alltag

Zwischen Graben und Rechnung liegt der Zettel

Im Tiefbau entstehen Massen im Graben: Aushub, Verfüllung, Rohrmeter. Wer sie aufschreibt, steht dabei im Dreck – nicht am Schreibtisch.

1Was aus dem Graben kommt
Handschriftlich ausgefüllter Aufmaßzettel mit 3 Positionen, 3 davon mit RechenwegAUFMASSBLATTBauvorhabenDatumBlattPos.-Nr.LeistungBerechnungMengeAufgenommenUnterschrift

Aushub, Tiefe, Meter – notiert im Stehen.

2Was Levora daraus macht
Aus dem Zettel gelesene Tiefbaupositionen
PositionLeistungMenge
01.01.0020Aufbruch Asphalt, bis 12 cm18,40 m²
01.05.0040Graben ausheben, Tiefe bis 1,50 m27,60 m³
01.06.0030Verfüllen und lagenweise verdichten25,10 m³

Massen nach REB 23.003

Jede Menge hängt an ihrer Position und an dem Zettel, aus dem sie stammt.

Der Ablauf

Was ein kleiner Betrieb tatsächlich braucht

  1. 1Leistungsverzeichnis übernehmen

    Levora – eingelesene Tiefbau-Leistungsverzeichnisse

    GAEB-Datei einlesen statt Positionen abtippen.

  2. 2Aufmaß erfassen

    Levora – Prüfansicht der gelesenen Aufmaßmengen

    Zettel abfotografieren, Mengen bestätigen.

  3. 3Abrechnen

    Levora – Rechnungsstellung aus Tiefbau-Positionen

    XRechnung oder ZUGFeRD aus den freigegebenen Positionen.

Der Unterschied zur großen Lösung

Was ein Betrieb mit 15 Leuten nicht braucht

  • Keine Bauzeitenplanung über mehrere Gewerke und Nachunternehmer
  • Kein Controlling-Modul mit Kennzahlen, die niemand pflegt
  • Keine Einführung über Monate. Wer zwei Jahre braucht, um eine Software zu beherrschen, hat die falsche
  • Keine Lizenzstruktur, bei der jeder Handgriff ein Zusatzmodul ist
  • Aber sehr wohl: Aufmaß, Nachweis und eine Rechnung, die durchgeht

Häufige Fragen

Fragen aus kleinen Betrieben

Wir sind acht Leute. Lohnt sich das überhaupt?

Das hängt nicht an der Mitarbeiterzahl, sondern an der Zahl der Abrufe und Zettel im Monat. Unter etwa zwanzig Vorgängen ist der Aufwand meistens nicht das Problem – dann bleiben Sie besser bei Excel und sparen sich die Umstellung.

Was ist mit NEVARIS oder BRZ?

Gute Systeme für die Betriebsgröße, für die sie gebaut sind – NEVARIS nennt als Zielgruppe selbst mittlere bis größere Bauunternehmen. Wenn Sie dort hineinwachsen, ist der Wechsel richtig. Die ausführliche Gegenüberstellung steht auf der Vergleichsseite.

Brauchen wir jemanden im Büro, der sich auskennt?

Jemand muss die Zettel prüfen und freigeben – das ist der Kern und lässt sich nicht wegautomatisieren. IT-Kenntnisse braucht es dafür nicht.

An Ihren eigenen Unterlagen prüfen

Bringen Sie ein Leistungsverzeichnis und ein paar Zettel mit. In einer halben Stunde ist klar, ob sich der Wechsel für Ihre Betriebsgröße rechnet.