XRechnung an Ämter
Pflichtangaben, Anlagen und was der Rechnungseingang automatisch abweist.
Zum RatgeberKostenloses Werkzeug
Stimmt die Prüfziffer nicht, weist der Rechnungseingang die XRechnung ab, bevor ein Mensch sie sieht – und die Zahlung verschiebt sich um Wochen. Hier ist die Prüfung eine Sache von Sekunden.
Prüfen
Aufbau und Prüfziffer werden nach der Formatspezifikation v2.0.2 geprüft – dem Dokument, nach dem sich auch der Rechnungseingang richtet.
Zum Ausprobieren:
Dieses Werkzeug hat seinen eigenen Testfall nicht bestanden und ist deshalb abgeschaltet. Bitte melden Sie uns das – ein Prüfer, der falsch rechnet, ist schlimmer als keiner.
Ohne JavaScript prüft dieses Feld nichts. Das Verfahren steht unter dem Werkzeug – es ist dasselbe wie bei der IBAN und mit einem Taschenrechner nachvollziehbar.
Die Prüfung läuft in Ihrem Browser. Die eingegebene ID verlässt Ihren Rechner nicht.
Drei Teile, durch Bindestriche getrennt. Insgesamt zwischen 5 und 46 Zeichen.
04011000-1234512345-06
│ │ └── Prüfziffer: 2 Ziffern
│ └── Feinadressierung: optional, bis 30 Zeichen
└── Grobadressierung: 2 bis 12 Ziffern
Die Grobadressierung sagt, welche Verwaltungseinheit gemeint ist. Sie setzt sich aus Teilen des Regionalschlüssels zusammen: zwei Ziffern für das Bundesland (04 ist Bremen, 99 steht für den Bund), dann optional Regierungsbezirk, Landkreis und Gemeindeverband beziehungsweise Gemeindekennzahl. Daraus ergeben sich als mögliche Längen 2, 3, 5, 8, 9 oder 12 Ziffern.
Die Feinadressierung ist die Hausnummer der Behörde – welches Amt, welche Abteilung. Sie ist optional und wird von Bund und Ländern frei vergeben; die Spezifikation empfiehlt, sie mit einem Buchstaben beginnen zu lassen, damit ein verrutschter Bindestrich auffällt.
Die Prüfziffer ist Ihr Schutz vor Tippfehlern – und der Grund, warum dieses Werkzeug überhaupt etwas prüfen kann.
Nach ISO/IEC 7064:2003, Verfahren Modulo 97-10 – dasselbe wie bei der IBAN. Am Beispiel der Spezifikation:
04011000123451234500 anhängen: 04011000123451234500mod 97 rechnen: Rest 92Prüfen geht kürzer: die vollständige ID ohne Bindestriche durch 97 teilen. Bleibt Rest 1, stimmt sie. Genau das rechnet das Feld oben, bei jedem Tastendruck, in Ihrem Browser.
Sie bedeutet: hier steckt kein Tippfehler. Sie bedeutet nicht, dass es die richtige ID für Ihren Auftraggeber ist. Eine syntaktisch einwandfreie ID kann auf eine ganz andere Verwaltungseinheit zeigen – oder auf gar keine. Die verbindliche Auskunft gibt nur die Stelle, die die ID vergeben hat; sie steht in der Regel in der Vergabeunterlage oder in der Auftragsbestätigung.
Deshalb zeigt dieses Werkzeug auch nicht an, wie die Prüfziffer lauten müsste. Der Tippfehler kann genauso gut in der Grobadressierung stecken. Wer die Prüfziffer austauscht, bis es passt, hat am Ende eine ID, die durch die Syntaxprüfung kommt und beim Amt trotzdem ins Leere läuft – der schlechtestmögliche Fehler, weil er erst auffällt, wenn niemand mehr damit rechnet.
In der XRechnung gehört die Leitweg-ID in BT-10, das Element cbc:BuyerReference. Fehlt sie dort oder steht sie im falschen Feld, hilft die schönste Prüfziffer nichts.
Danach
Pflichtangaben, Anlagen und was der Rechnungseingang automatisch abweist.
Zum RatgeberLeitweg-ID, Prüfziffer und Pflichtfelder – geprüft, bevor die Datei entsteht.
Zur FunktionWas die Abrechnung im Monat kostet – mit Ihren eigenen Zahlen.
Zum WerkzeugIn Levora entsteht die XRechnung aus dem Auftrag – mit der hinterlegten Leitweg-ID, gegen dieselbe Spezifikation geprüft, bevor die Datei das Haus verlässt.