Vergleich

Der echte Wettbewerber heißt Excel

Nicht mexXsoft, nicht NEVARIS. Die meisten Betriebe, mit denen wir sprechen, rechnen in Excel ab – und das ist erst einmal völlig in Ordnung.

Vorweg

Excel ist nicht das Problem

Eine Tabelle rechnet zuverlässig, kostet nichts extra, jeder im Betrieb kennt sie, und sie lässt sich in fünf Minuten an eine neue Ausschreibung anpassen. Kein Softwareanbieter kann seriös behaupten, das sei generell die falsche Wahl.

Excel hört an einer anderen Stelle auf zu tragen: bei der Verbindung zwischen Zettel, Position, Abruf und Rechnung. Solange diese Verbindung in einem Kopf passt, funktioniert die Tabelle. Sobald sie das nicht mehr tut, wird sie teuer – und zwar nicht in Lizenzkosten, sondern in Stunden und in Nachfragen vom Amt.

levora
Levora – Positionsliste mit Mengen als strukturierte Alternative zur Tabelle

Der Kipppunkt

Woran Sie merken, dass die Tabelle nicht mehr trägt

Nicht als Ranking gedacht, sondern als Selbsttest. Je mehr Zeilen rechts auf Sie zutreffen, desto eher rechnet sich der Wechsel.

SituationExcel trägt nochEs wird eng
Abrufe im Monatunter 20ab etwa 20 – 30
Wer kennt den Standeine Person, und die ist damehrere, oder die eine ist im Urlaub
Zettel bis zur RechnungTageWochen, manchmal verschwundene Zettel
Nachweis bei RückfragenOrdner, in dem man findetOrdner, in dem man sucht
Restmengen im Rahmenvertragim Kopfniemand weiß es sicher
E-RechnungEmpfangen genügt nochVersenden wird Pflicht (2027 / 2028)

Die Fristen zur E-Rechnung stehen mit Quelle auf der Seite zur XRechnung. Stand: August 2026.

Was der Wechsel wirklich kostet

Die Lizenz ist der kleinere Posten

Was eine Softwareeinführung teuer macht, ist selten der Preis. Es ist die Zeit, in der zwei Systeme parallel laufen, und der Ärger, wenn die erste Rechnung aus dem neuen System zurückkommt.

Deshalb ist unser Vorschlag nicht, alles umzustellen, sondern einen laufenden Rahmenvertrag mitzunehmen und daran zu sehen, ob es trägt. Wenn nicht, haben Sie eine halbe Stunde verloren statt eines Quartals.

levora
Levora – Rechnungsübersicht mit Status je Auftraggeber

Bleiben Sie bei Excel, wenn

Wann der Wechsel sich nicht lohnt

  • Sie unter zwanzig Abrufe im Monat abrechnen
  • Ihre Zettel am selben Tag im Büro sind und getippt werden
  • Sie keine öffentlichen Auftraggeber haben und die E-Rechnung Sie kaum betrifft
  • Ihre Tabelle von mehreren gepflegt wird und trotzdem stimmt
  • Sie ohnehin in zwei Jahren an ein größeres System denken

Häufige Fragen

Fragen zum Umstieg

Können wir unsere Excel-Dateien mitnehmen?

Leistungsverzeichnisse ja, sofern die Positionsnummern stimmen – besser ist die GAEB-Datei des Auftraggebers, weil sie die verbindliche Struktur trägt. Historische Aufmaße lassen sich übernehmen, sind aber selten den Aufwand wert.

Müssen wir sofort alles umstellen?

Nein, und wir raten davon ab. Ein laufender Vertrag im neuen System, der Rest wie bisher – nach einem Monat wissen Sie, ob es trägt.

Was, wenn es nicht passt?

Dann bleiben Sie bei Excel. Ihre Daten gehören Ihnen; wie der Export geregelt wird, halten wir vor dem Start schriftlich fest.

Zwingt uns die E-Rechnungspflicht zum Wechsel?

Nein. Eine XRechnung können Sie auch mit einem günstigen Rechnungsprogramm oder über ein Portal erzeugen. Der Grund für eine Bausoftware ist die Kette davor, nicht das Rechnungsformat.

An einem laufenden Vertrag testen

Bringen Sie den Vertrag mit, bei dem die Abrechnung am meisten Zeit frisst. Daran rechnet sich der Vergleich schneller als auf dem Papier.